Pfeiffer, Heinz Werner

 

Dienstgrad :       Soldat

Nationalität :     deutsch

 

Geburtsdatum :                         22.6.1926

Geburtsort :              Wiesbaden

 

Todesdatum :                         13.10.1944

Todesort :                         Roosendaal/NL

Todesursache :  gefallen

 

Eintrag des Sterbefalls im Standesamt:    StA Breckenheim, Nr. 20/1946

 

Lage auf dem Friedhof in

Block : 14                         Reihe : 2                          Grab : 36

 

Letzte Einheit : 

 

 

Heinz Werner Pfeiffer ist laut Volksbund in Roosendaal/NL gefallen. Im Sterberegister heißt es „Landweer w. Zuid Beveland gefallen“. „Landweer“ heißt auf Deutsch „Landverteidigung“. Eventuell konnte der Standesbeamte in Deutschland das Wort nicht übersetzen und nahm es als Sterbeort.

 

Zum Todeszeitpunkt von Heinz Pfeiffer tobte die „Schlacht an der Scheldemündung“. Am 13.10.1944 war einer der kampfreichsten Tage. Die kanadische Armee nennt ihn „Black Friday“. Sie erlitt an diesem Tag bei den Gefechten um Woensdrecht – 20 Kilometer süd-westlich von Roosendaal – im Zuge der „Operation Vitaly“ schwere Verluste. Roosendaal wird vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Todesort genannt. Entweder wurde Heinz Pfeiffer im Gefecht getötet und dann tot das Lazarett in Roosendaal eingeliefert oder er wurde verwundet und starb dann in Roosendaal im Lazarett.

 

Er wurde zunächst auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Ysselsteyn bestattet. Auf Wunsch seiner Eltern – dem Lehrer August Ernst Pfeiffer und Auguste Christina, geb. Kugler, wohnhaft in Medenbach - sollte er in die Nähe seiner Heimat umgebettet werden. Dazu bot sich der zur damaligen Zeit im Bau befindliche Friedhof in Idstein an.

 

 

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